Menschenrechte der Frauen
Verletzung ihrer Menschenrechte
Olympe de Gouges

Prof. Dr. Janice G. Raymond
Zehn Argumente gegen die Legalisierung der Prostitution und für Gesetze gegen die Nachfrager nach Prostitution

7. Legalisierung/Entkriminalisierung der Prostitution erhöht die Nachfrage danach: sie ermutigt Männer, Frauen für sexuelle Dienste zu kaufen, und das in noch erweiterter und schrankenloserer Art und Weise, an noch mehr sozial akzeptierten Orten

Mit in Krafttreten der Legalisierung und Entkriminalisierung der Prostitutions-Industrie betrachten viele Männer, die es vorher nicht riskiert haben, Frauen für sexuelle Benutzung zu kaufen, die Prosti-tution jetzt als akzeptabel. Wenn die gesetzlichen Schranken fallen, fallen auch die sozialen und moralischen Schranken, Frauen als sexuelle Ware zu behandeln. Legalisierung der Prostitution verbreitet die Propaganda an neue Generationen von Männern und Jungens, dass Frauen sexuelle Ware sind und Prostitution harmloser Spass ist (Leidholdt, 2000).
Da Männer eine exzessive Auswahl an "sexuellen Diensten" haben, der ihnen die Prostitution bietet, müssen Frauen wetteifern und sich einlassen auf anale Penetration ohne Kondom, Sadismus und Masochismus und andere sexuelle Foltern, die die Käufer fordern. Wenn Prostitution legalisiert ist, werden z. B. auch mütterliche Qualitäten zu käuflichen Dingen. Manche Frauenkäufer finden schwangere Frauen erregend und verlangen Muttermilch während ihrer sexuellen Benutzung schwangerer Frauen (Sullivan & Jeffreys, 2001)
In Victoria (Australien) gibt es Spezial-Bordelle für gehandicapte Männer. Vom Staat angestellte Versorger (meist Frauen), müssen diese Männer in Bordelle bringen, wenn sie wollen und buch-stäblich deren körperliche, sexuellen Betätigungen erleichtern (Sullivan  Jeffreys, 2001).  
Reklame auf den Autobahnen in Victoria, bietet Frauen als Objekte zum sexuellen Gebrauch an. Geschäftsmänner werden aufgefordert, ihre Geschäftstreffen in Clubs abzuhalten, wo die Eigentümer nackte Frauen auf den Tischen zum Mittagessen und zu Teepausen liefern. Ein Bordelleigentümer behauptet, dass die Kunden "gut ausgebildete, professionelle Männer" sind, die tagsüber sein Bordell besuchen und dann nach Hause zu ihren Familien gehen" (Sullivan & Jeffreys, 2001). Frauen, mit solchen Männern liiert, finden heraus, dass diese am Tage Bordelle und "Clubs" besuchen.

 

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